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27.10.2014

Antike Plastik 5.0

Kölner Studenten in Bonn – Sonderausstellung im Akademischen Kunstmuseum

Das Akademische Kunstmuseum der Universität Bonn präsentiert ab dem 26.10.2014 die Sonderausstellung „Antike Plastik 5.0:// Dokumentationsmedien in der Archäologie“. Die Ausstellung ist aus der Kooperation mit dem Cologne Digital Archaeology Laboratory der Universität zu Köln entstanden.

Kölner Studenten der Archäologie haben über vier Wochen in Bonn gearbeitet: gestrichen, Gipse geschoben, Beschriftungen geklebt und Vitrinen platziert. In der Ausstellung geht es um vier Bildmedien und deren Einfluss auf die Erforschung der antiken Skulptur vom 17. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Die Skulpturenforschung ist seit jeher eine visuelle Disziplin der Archäologie.

Anhand der vier Medien Stichwerk, Abguss, Foto und 3D-Modell werden die Entwicklungsmöglichkeiten dieser Forschung veranschaulicht. Was ermöglichten diese Medien und was bieten sie uns noch heute? Warum werden Gipsabgüsse gesammelt? Wie objektiv sind Fotos antiker Skulpturen? Neben originalen Kupferstichen werden Fotos und historische Gipsabgüsse gezeigt, die der neuen Technologie der 3D-Modelle und 3D-Ausdrucke gegenübergestellt sind. Durch dreidimensionale Projektionen wird das digitale Objekt räumlich erfahrbar.

Anlass für die neue Ausstellung ist der 50. Jahrestag des Forschungsarchivs für Antike Plastik in Köln. Auch nach der öffentlichen Eröffnung der Ausstellung mit den Studenten am Sonntag, dem 26. Oktober 2014 um 18.30 Uhr im Akademischen Kunstmuseum der Universität Bonn, zu der herzlich eingeladen wird, werden die Kölner Studenten wieder kommen: In den Sonntagsführungen am 02.11., am 30.11., am 07.12. und am 21.12., die jeweils vormittags um 11.15 Uhr beginnen, werden sie den Besuchern „ihre“ Medien näher bringen.

Ansprechpartner:
Dr. Nele Schröder, Kustodin
Akademisches Kunstmuseum – Antikensammlung der Universität Bonn
Am Hofgarten 21, 53113 Bonn
Tel. 0228-737738, E-Mail: akmuseum@uni-bonn.de

Copyright © Uni Bonn | Erstellt von Klaus Herkenrath | 24.10.2014









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