Alumna Nina Lemmens, USA





Name: Nina Lemmens

Studiendaten: Magister und Promotion an der Universität Bonn, Rigorosum im Juli 1995

Studienfächer: Kunstgeschichte, Geschichte, Christliche Archäologie

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Im Moment bin ich beruflich tätig als…
Direktorin des DAAD-Büros für Nordamerika in New York

Außerdem habe ich noch Folgendes gemacht, seit ich aus Bonn weg gegangen bin…
Ich bin schon seit 1997 für den DAAD tätig und habe in diesem Zusammenhang von 2000 bis 2006 unser Büro in London geleitet.

Nun lebe ich in…
New York – Manhattan – East Village

Hierhin hat es mich verschlagen, weil…
….es schon immer mein Traum war, einmal hier zu leben, und mir der DAAD schöner Weise die Möglichkeit bot.

Besonders gut gefällt mir an meiner neuen Heimat…
Die Stadt! Die Kultur! Das Gewusel! Die Möglichkeit, die USA und Kanada zu entdecken!

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An der Uni Bonn habe ich gelernt...
…dass man sich über die Beschäftigung mit der Kunst die Geschichte unserer Kultur, aber auch die Geschichte Europas und der Welt erschließen kann. Außerdem habe ich gelernt, wissenschaftlich zu arbeiten und immer begierig danach zu sein, meinen Horizont zu erweitern – in der Theorie und ganz praktisch.

Mein liebster Prof. an der Uni Bonn…
Natürlich mein verehrter Doktorvater, Professor Dr. Justus Müller Hofstede!

Meine Lieblingsvorlesung / -veranstaltung an der Uni Bonn…
Oh, das ist schwierig, da gab es so Vieles! Viele von den ganz klassischen kunsthistorischen Vorlesungen, die haben mir einfach einen sehr guten Ein- und Überblick über das Fach geboten.

Mein Lieblingsort in der Uni Bonn…
Das Kunsthistorische Institut, und zwar sowohl der Lesesaal zum Kaiserplatz hin, als auch die „Brücke“.

Mein Lieblingsessen in der Mensa…
…das gab es leider nicht. War zu meiner Zeit eher dürftig.

Meine schönste Erinnerung an die Studienzeit in Bonn…
In dieser Zeit habe ich Freundinnen und Freunde gefunden, mit denen ich seitdem eng verbunden bin. Mit den „Oberländern“ – sieben ehemalige „Müho“-Schülerinnen und –Schüler – treffe ich mich jedes Jahr an einem anderen Ort, und wir verbringen ein herrliches Wochenende zusammen, seit 17 Jahren. Dieses Jahr kann ich zum ersten Mal nicht mit dabei sein, NY ist einfach zu weit weg.

Nach dem Studium wollte ich eigentlich…
…ziemlich genau das machen, was ich jetzt mache: International arbeiten, für eine Einrichtung, die möglichst etwas Sinnvolles oder gar Gemeinnütziges tut. Dass es eine so enge Verbindung zu Wissenschaft und Hochschule gibt, ist eine ideale Fügung.

Rückblickend auf meine Studienzeit würde ich auf jeden Fall…
….noch einmal Kunstgeschichte studieren. Wenn ich aber jetzt noch zusätzlich ein neues Studium aufnehmen würde, dann als Hauptfach Geschichte.

An Bonn mag ich…
…ganz viel! Es ist zwar klein, aber doch kulturell sehr anregend. Es ist sehr grün, die Wege sind nicht zu weit, man kann fast überall mit dem Fahrrad hinkommen. Die Umgebung ist wunderschön für Ausflüge. Und natürlich mag ich den Vater Rhein – ich bin ja ein bönnsches Mädchen!

Ein guter (Arbeits-) Tag beginnt mit…
…derzeit mit einem Blick auf das von der Sonne beschienene Gebäude der UNO und möglichst nicht zu vielen Emails.

Erfolg bedeutet…
…das zu tun, was man gut kann, und dafür auch noch Anerkennung zu erhalten und zufrieden damit zu sein.

Mißerfolg bedeutet…
Darauf möchte ich mit Samuel Becket antworten: „Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“

Am meisten bewundere ich…
…Menschen, die trotz widrigster Umstände an das Gute glauben, nach ihm streben und es auch erreichen. Wie zum Beispiel Nelson Mandela.

Mein Lieblingszitat…
s.o.

Mein Lebensmotto…
Bleibe neugierig! Die Welt ist groß und schön.

Folgendes möchte ich den heutigen Studenten der Uni Bonn mit auf den Weg geben:
Lasst Euch frühzeitig den Wind um die Nase wehen! Nehmt das Studium ernst, aber bleibt auch offen für Unvorhergesehenes. Gebt Euch Zeit; das Ziel – was auch immer das sei – findet man nicht immer ganz schnell und auf dem direkten Wege.

Für die Zukunft wünsche ich der Uni Bonn…
Weiterhin so erfolgreich zu sein wie bislang.

Was ich sonst noch sagen möchte:
Der DAAD bietet allen Angehörigen unserer Alma Mater spannende Programme und Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen, internationale Forschungskooperationen aufzubauen oder Gäste aus der ganzen Welt einzuladen. Ein Blick auf unsere Webseite lohnt sich allemal: www.daad.de






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