Alumnus Prof. Dr. Peter Krapp, USA

Alumnus Prof. Dr. Peter Krapp, USA


Name: Peter Krapp

Studiendaten: 1989-1994

Studienfächer: Anglistik, Musikwissenschaft, Religionswissenschaft


Berufliche Stationen:
Journalistische Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung 1989-1994; DAAD Stipendiat in Großbritannien 1993-1994, Master of Philosophy (MPhil) an der University of Stirling; DFG-Promotionsförderung am Graduiertenkolleg Theorie der Literatur und Kommunikation, Universität Konstanz 1995-1997, Auslandsstudium in USA 1997-1999, Promotion an der University of California, Santa Barbara, mit einer Dissertation über Medien und kulturelles Gedächtnis. Visiting Assistant Professor in Kulturwissenschaften am Bard College, New York, dann Lecturer in Anglistik und Kulturwissenschaften an der University of Minnesota, dann Assistant Professor für Medienwissenschaft an der University of California 2004-2005, Associate Professor 2005-2009, Full Professor seit 2009, Chair of Film & Media Studies seit 2012. Zahlreiche Gastprofessuren, u.a. in Südafrika und Taiwan. Autor von Déjà Vu: Aberrations of Cultural Memory (2004) sowie von Noise Channels: Glitch and Error in Digital Culture (2011).

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An der Uni Bonn habe ich gelernt...
...wie man auch in einem grossen Vorlesungssaal etwas lernen kann.


Mein liebster Prof an der Uni Bonn...
...Heiner Gillmeister in der Anglistik, Jürgen Fohrmann und Rembert Hüser in der Germanistik, Erik Fischer in der Musikwissenschaft.


Meine liebste Vorlesung/Veranstaltung an der Uni Bonn...
...Gastvorlesungen, die wir Studenten selbst organisiert haben, wie etwa einen Besuch von Samuel M Weber (UCLA) im Jahr 1994.


Mein Lieblingsort in der Uni Bonn...
...das akademische Kunstmuseum und das Museum König.


Mein Lieblingsessen in der Mensa...
...ist leicht vergessen, aber es war schön mit Kommilitonen gemeinsam zu essen.


Meine schönste Erinnerung an die Studienzeit in Bonn...
...zu Hauptstadtzeiten waren die kulturellen Angebote sehr reichhaltig, sowohl in Bonn als auch in Köln.


Nach dem Studium wollte ich eigentlich…
...Journalist werden.


Rückblickend auf meine Studienzeit würde ich auf jeden Fall...
...Kommunikationsforschung und Phonetik belegen statt Islamwissenschaft (der Arabisch-Unterricht war frustrierend).


An Bonn mag ich...
...den historischen Kern um das Uni Hauptgebäude.


Ein guter (Arbeits-)Tag beginnt mit...
...Abarbeiten der email...


Erfolg bedeutet...
...öfter reisen zu können.


Mißerfolg bedeutet...
...sich von Ablenkungen ärgern zu lassen.


Am meisten bewundere ich...
...Leute mit eisernen Mägen.


Mein Lieblingszitat:
If all the mechanical inventions of the last five thousand years were suddenly wiped away, there would be a catastrophic loss of life; but man would still be human. But if one took away the function of interpretation, man would sink into a more helpless and brutish state than any animal; close to paralysis.
(Lewis Mumford)

Mein Lebensmotto:
festina lente.


Folgendes möchte ich den heutigen Studierenden der Uni Bonn gern mit auf den Weg geben:
Stipendien machen ein Auslandsstudium möglich, und Sprachkenntnisse werden belohnt.


Für die Zukunft wünsche ich der Uni Bonn...
...Initiativen, die das universitäre Leben über die Verschulung des Studiums hinaus wieder zurück zur Einheit von Forschung und Lehre führen.







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