Alumna Dr. Dana Loewy, USA

Alumna Dr. Dana Loewy


Name: Dr. Dana Loewy

Studiendaten:
1980-1982; 1983-1987 Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn;
1982-1983 University of California, Los Angeles;
1988-1995 University of Southern California
Magister Artium 1987 Uni Bonn
MA 1989 University of Southern California (USC)
PhD 1995 University of Southern California (USC)


Studienfächer: Anglistik/Amerikanistik, Kommunikationsforschung/Phonetik, Slavische Sprachen und Literaturen


Berufliche Stationen:
Freiberufliche Dolmetscherin/Übersetzerin seit 1986 bis heute
Freiberufliche Lehrbuchautorin seit 2006
Assistant Lecturer, Freshman Writing (USC) 1989-1995
Dozentin, Marymount College, Palos Verdes 1992-1994
Dozentin, Glendale Community College, 1995-1996
Dozentin, Wirtschaftskommunikation und Deutsch, California State University, Fullerton, 1996 bis heute


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An der Uni Bonn habe ich gelernt...
...zu lernen. Sowie folgendes: Man lernt nie aus, und die Jugend verfliegt viel zu schnell. Aber das weiß man erst dann, wenn man plötzlich fünfzig wird.


Mein liebster Prof an der Uni Bonn...
...Herr Hönnighausen, aber auch Frau Krull, Herr Ungeheuer und Herr Rammelmeyer.


Meine liebste Vorlesung/Veranstaltung an der Uni Bonn...
...Hauptseminar Modernes Amerikanisches Theater mit Franz-Josef Söndgerath und Herrn Hönnighausen sowie Oberseminare bei Herrn Hönnighausen; die interessanten und amüsanten Vorlesungen bei Herrn Lessenich.


Mein Lieblingsort in der Uni Bonn...
...Der Hofgarten und der Zoll.


Mein Lieblingsessen in der Mensa...
...„Cordon bleu“ und natürlich der Eintopf aller Art.


Meine schönste Erinnerung an die Studienzeit in Bonn...
...Alles! Ich war in Bonn sehr glücklich. Ich war jung, hatte interessante Freunde und traf meine große Liebe.


Nach dem Studium wollte ich eigentlich…
...Literatur lehren, aber es gab kaum Lehrstühle für Literatur in den USA bzw. nicht dort, wo ich gern leben wollte, nämlich in Südkalifornien. In Deutschland war ich die Fragen leid, was ich denn mit einem Studium der Geisteswissenschaften anfangen wollte. Zum Glück konnte ich Komposition/Aufsatz unterrichten sowie mich auf Wirtschaftskommunikation spezialisieren. In den USA ist man nicht so versessen auf genau den richtigen Abschluss. Wenn man die Arbeit gut machen kann, lässt man einen auch! Solche Flexibilität würde ich mir auch für Deutschland wünschen.


Rückblickend auf meine Studienzeit würde ich auf jeden Fall...
...sagen, dass man weiter weg von zu Hause studieren sollte. Ich habe mich nur langsam abgenabelt, weil ich immerzu Heimweh hatte und am Anfang meiner Studienzeit jedes Wochenende zur Familie nach Wuppertal fuhr.


An Bonn mag ich...
...die Atmosphäre! Obwohl klein, war Bonn damals sehr kosmopolitisch, weltoffen und voll von interessanten Begegnungen; auch der Karneval war nicht zu schlagen. Erst in Bonn kam ich ihm so richtig auf den Geschmack.


Ein guter (Arbeits-)Tag beginnt mit...
...einem 8-km-Lauf, mit Walking oder Yoga.


Erfolg bedeutet...
...zu sich selbst zu finden, seine Individualität zu pflegen, sich nicht darum zu scheren, was andere denken und seinen Stiefel zu fahren.


Mißerfolg bedeutet...
...sich vom Boden aufzuklauben, abzustauben und wieder von vorne anzufangen.


Am meisten bewundere ich...
...Zivilcourage, Mut.


Mein Lieblingszitat:
Es gibt zwei Tragödien im Leben. Nicht zu bekommen, was man will. Und zu bekommen, was man will (Oscar Wilde).

Mein Lebensmotto:
Carpe diem! Nichts aufschieben.


Folgendes möchte ich den heutigen Studierenden der Uni Bonn gern mit auf den Weg geben:
Begabung und Fleiß setzen sich immer durch, ungeachtet der wirtschaftlichen Lage. Man muss aber auch eine Portion Glück haben und die Gelegenheit beim Schopf packen, sofern sie sich bietet.


Für die Zukunft wünsche ich der Uni Bonn...
...viele begabte und fleißige Studierende, die ihr volle Ehre machen und sich immer wieder gern an ihre Alma Mater erinnern.


Was ich sonst noch sagen möchte...
...Das Leben ist verdammt kurz und es hängt stets an einem seidenen Faden. Wir sind alle nur auf der Durchreise hier. Man muss versuchen, möglichst bewusst und hier und jetzt zu leben. Und dazu noch fair zu sein und anderen Menschen nach humanistischen Grundsätzen zu begegnen.





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