Alumnus Martin G. Lüling, Frankreich

Martin Lüling

Name: Martin G. Lüling

Studiendaten:
Universität Bonn 1977 – 1981 (Physik Diplom)
Princeton University 1981 – 1986 (Ph.D. in Physik)

Studienfächer:Physik

Berufliche Stationen:
Schlumberger Oilfied Services:
1986 – 1991 in Houston, TX
1991 – 1998 in Ridgefield, CT
seit April 1998 in Paris


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An der Uni Bonn habe ich gelernt...
...unabhängig zu denken, als Physiker selbständig zu arbeiten, Deutsche und Englische Literatur zu genießen.


Mein liebster Prof an der Uni Bonn...
...Vladimir Rittenberg (Professor meiner Diplomarbeit); heute sind wir enge Freunde.


Meine liebste Vorlesung/Veranstaltung an der Uni Bonn...
...Günther von Gehlens Thermodynamik-Vorlesung am Fronleichnamstag 1980; niemand nahm den Feiertag ernst, alle waren wir in der Klasse, diskutierten statistische Mechanik zwei, drei Stunden lang.


Mein Lieblingsort in der Uni Bonn...
...Die „Lampe“, Kneipe in der Breiten Straße (Altstadt); gibts nicht mehr, ist heute eine Australische Biertränke.


Mein Lieblingsessen in der Mensa...
Da habe ich keine Erinnerungen mehr an die einzelnen Gerichte in der Poppelsdorfer Mensa. Aber schlecht wars bestimmt nicht.


Meine schönste Erinnerung an die Studienzeit in Bonn...
...Seminar über Gruppentheorie mit Vladimir Rittenberg und Daniel Wyler (heute Univ. Zürich) und Forschungsarbeiten danach.


Nach dem Studium wollte ich eigentlich…
...genau das tun, was ich getan habe: nach Princeton University gehen und dort meinen Doktor erarbeiten.


Rückblickend auf meine Studienzeit würde ich auf jeden Fall...
...etwas mehr Mathematik lernen.


An Bonn mag ich...
...die lebenslangen Freundschaften, die während meiner Studienzeit begonnen haben.


Ein guter (Arbeits-)Tag beginnt mit...
...früh aufstehen (5h00 – 5h30) und Physik-Zeitschriften lesen während der Busfahrt zum Bureau.


Erfolg bedeutet...
...Ergebnisse zu erzielen und Probleme zu lösen, die andere für unmöglich schwierig halten.


Mißerfolg bedeutet...
...andauernd abgelenkt zu sein durch sinn- und wertlose Verwaltungsarbeit.


Am meisten bewundere ich...
...den Weinkeller meines Freundes Anton Bovier in Bonn.


Mein Lieblingszitat:
Von Hermann Karcher, Mathematikprofessor in Bonn: „Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?“

Mein Lebensmotto:
„Ich weiß es auch nicht.“


Folgendes möchte ich den heutigen Studierenden der Uni Bonn gern mit auf den Weg geben:
Nutzt alle Angebote der Uni aus, vor allem solche in Euch fremden Instituten; Ihr wißt nie, was Ihr dazu lernt – und wo es später im Leben nützlich sein wird.


Für die Zukunft wünsche ich der Uni Bonn...
...noch viele Nobelpreise und andere internationale Anerkennungen.


Was ich sonst noch sagen möchte:
Dies ist die goldene Gelegenheit, meinen Mund zu halten.





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