Alumnus Christoph Ottenheim, Singapur

Christoph Ottenheim

Name: Christoph Ottenheim

Studiendaten: Ende 2001 bis Anfang 2009

Studienfächer: „Biologie“ mit Schwerpunkt Mikrobiologie und den Nebenfächern Biochemie und Zoologie (Neurobiologie)


Berufliche Stationen:
Angefangen habe ich 2006/2007 als Studentische Hilfskraft am Uniklinikum Bonn, Abteilung Public Health und medizinische Geographie. Über diese Stelle bin ich dann 2008/2009 an meine Diplomarbeit in Vietnam (Mekong Delta) gekommen, die mir jede Furcht vor dem Ausland genommen hat. 2009/2010 bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bonn am Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz eingestellt worden und im Mekong Delta zur Abwasseraufbereitung eingesetzt gewesen. Seit 12/2010 erstelle ich meine Doktorarbeit am Institute of Chemical and Engineering Sciences in Singapur in Kollaboration mit der Universität Leipzig.

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An der Uni Bonn habe ich gelernt...
...Grundlagen der Biologie, Grundlegende Arbeitsweisen, Interessante Menschen.


Mein liebster Prof an der Uni Bonn...
... Prof. Dr. K.P. Sauer und PD Dr. Fakoussa....einfach Vorbilder


Meine liebste Vorlesung/Veranstaltung an der Uni Bonn...
... Morgens früh um 8 Uhr....Evolutionsbiologie im Poppeldorfer Schloss, eine Herausforderung bei Prof. Dr. K.P. Sauer.


Mein Lieblingsort in der Uni Bonn...
... Universitäts- und Landesbibliothek...beim lernen aus dem Fenster schauen.


Mein Lieblingsessen in der Mensa...
...Pizza Surprise


Meine schönste Erinnerung an die Studienzeit in Bonn...
... Die Veranstaltungen vor dem Vordiplom, da hatte man immer die gleichen Leute um sich.


Nach dem Studium wollte ich eigentlich…
...In Deutschland sein und arbeiten, eine Frau, zwei Kinder, ein Haus mit Garten....


Rückblickend auf meine Studienzeit würde ich auf jeden Fall...
... Das Hauptstudium anders angehen....den Rest aber genauso machen.


An Bonn mag ich...
...Studieren im Grünen und ein Leben zwischen Stadt und Land


Ein guter (Arbeits-)Tag beginnt mit...
...Aus dem Fenster schauen und sehen, dass der Regen grade aufgehört hat und die Temperatur von 32°C auf 26°C gefallen ist.


Erfolg bedeutet...
...eine Bestätigung bevor es wieder an die Arbeit geht.


Mißerfolg bedeutet...
... ein Schritt zurück bevor man drei Schritte vorwärts macht.


Am meisten bewundere ich...
...einen armen Vietnamesen, den ich eines morgens im Mekong Delta sah. Er hatte keine Beine, also benutzte er seine Arme um auf der Straße vorwärts zu robben. Nachmittags sah ich ihn ungefähr 2 km weiter auf der gleichen Straße. Er war den ganzen Weg wenn auch langsam aus eigener Kraft vorwärts gekommen und hatte sich nicht in sein Schicksal ergeben.


Mein Lieblingszitat:
... Es gibt keinen Abfall, es gibt nur Ressource am falschen Ort.

Mein Lebensmotto:
Lass dich driften wenn der Strom dich in die richtige Richtung trägt, sammle deine Kräfte und wenn du etwas siehst, wo du hin möchtest, paddele aus aller Kraft und gib nicht auf.


Folgendes möchte ich den heutigen Studierenden der Uni Bonn gern mit auf den Weg geben:
Erstens: Nehmt an Wissen soviel mit wie möglich, so einfach wird es nie wieder werden.
Zweitens: Vergesst bei allem Studieren nicht, dass es aber auch noch wichtigere Dinge gibt.
Drittens: Geht ins Ausland und öffnet die Augen, wann immer ihr könnt, glaubt nicht alles was man euch erzählt.


Für die Zukunft wünsche ich der Uni Bonn...
...Alles Gute und weiter so. Ihr seid auf dem richtigen Weg.


Was ich sonst noch sagen möchte...
...Das Leben ist viel zu kurz um alles zu sehen





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