Alumnus Sebastian Bruns, Washington

Alumnus Sebastian Bruns

Name: Sebastian Bruns

Studiendaten: Oktober 2002 – November 2007

Studienfächer: Regionalwissenschaften Nordamerika (HF), Neuere Geschichte & Politische Wissenschaft (NF) – sowie drei Wochen VWL im 1. Semester.

Berufliche Stationen:
- Referent im Referat Internationale Angelegenheiten und Repräsentation Stadt Bonn/Referat der Oberbürgermeisterin (2008) – Arbeit rund um die UN-Biodiversitätskonferenz 2008, u.a. als Manager der Bonner Messepräsentation anlässlich der Konferenz und als Redakteur am städtischen Bericht zur biologischen Vielfalt im Stadtgebiet. Darüber hinaus unterstützende Funktionen im Protokollbereich und bei städtischen Veranstaltungen.


- Referent Maritime Sicherheit und Projektleiter, Internationales Institute für Politik und Wirtschaft – HAUS RISSEN HAMBURG (2008-2010) – Analyse- und Vortragstätigkeit rund um Fragen der maritimen Sicherheit, der transatlantischen Beziehungen und der Vereinten Nationen: v.a. Briefings für Angehörige der Bundeswehr (Fokus: Piraterie vor Somalia) und Begleitung von Studierenden nach New York (National Model United Nations).


- Autor von Aufsätzen rund um Fragen der maritimen Sicherheit (MarineForum, Europäische Sicherheit, welttrends, Security+Peace, Strategic Insights) (seit 2009)


- Associate Analyst/Consultant Risk Intelligence, Hamburg/Kopenhagen (seit 2010 – neben der Dissertation an der Universität Kiel) – Piraterie-Portfolio (Ost- und Westafrika), Analysen für Firmenveröffentlichung „Strategic Insights“


- German Marshall Fund of the United States Congressional Fellow 2010-2011, Washington, D.C. (Representative Todd Young, R-IN)


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An der Uni Bonn habe ich gelernt...
... meine Talente zu kultivieren; meine Fähigkeiten auszuprobieren; Wege zu beschreiten, die ich sonst nicht gegangen wäre; Eigenverantwortung zu praktizieren.


Mein liebster Prof an der Uni Bonn...
...Dr. Patrick Keller – der hat jeden langjährigen akademischen Lehrer locker in die Tasche gesteckt! Aber da nach Professoren gefragt ist: Prof. Joachim Scholtyseck – sein Humor war immer ein Gewinn bei der Vermittlung von geschichtswissenschaftlichen Inhalten; Prof. Hajo Klein – ein liebenswürdiger Kunsthistoriker, vielbelesen und von ansteckender Fröhlichkeit; PD Dr. Harald Biermann – ein sowohl im akademischen wie im öffentlichen Milieu (Haus der Geschichte) fest verwurzelter Lehrer von selten erreichter analytischer Schärfe.


Meine liebste Vorlesung/Veranstaltung an der Uni Bonn...
... die stets unterhaltsamen Vorlesungen und Seminare bei Prof. Christian Hacke.


Mein Lieblingsort in der Uni Bonn...
... der Hofgarten bei schönem Wetter, mit Blick auf das Hauptgebäude mit guten Freunden Sonne und Leben genießen – und der Bootsanleger des Ruder-Hochschulclubs auf Beueler Seite (zählt das?). Den Botanischen Garten habe ich erst nach Ende der Studienzeit kennengelernt, der gehört auf jeden Fall auch auf diese Liste.


Mein Lieblingsessen in der Mensa...
...ich habe meine Seminare meist so gelegt, dass ich über Mittag zuhause war – war also sehr selten in der Mensa. Das Essen war immer dann gut, wenn gute Freunde dabei waren!


Meine schönste Erinnerung an die Studienzeit in Bonn...
... die rheinische Kultur zwischen Kölsch und Karneval (mit nur einem von beiden bin ich wirklich warm geworden)! Dazu die interessanten Gastredner (z.B. den US-Botschafter in Deutschland Daniel Coats), die Arbeit für die Bonn International Model United Nations (BIMUN/SINUB) 2004 & 2005, die Ersti-Fahrten mit den Historikern und dem NAPnet in die Eifel, die Tutorentätigkeit für die Jahreskurse I & II, die Möglichkeit zum ERASMUS-Aufenthalt in Kopenhagen, die Magister-WG in Endenich, von Beuel mit der Fähre zur Uni übersetzen…


Nach dem Studium wollte ich eigentlich…
... nicht aus Bonn weg. Ein Jahr später war das angesichts des Jobmarkts Makulatur, und doch die richtige Entscheidung. Ich kehre bis heute immer wieder gerne an den Rhein und ins Rheinland zurück.


Rückblickend auf meine Studienzeit würde ich auf jeden Fall...
... mehr der in Bonn so zahlreich vorhandenen hübschen Kommilitoninnen daten! Und, wenn noch Zeit bliebe, vielleicht das eine oder andere Seminar etwas ernsthafter verfolgen & die Gegend etwas mehr erkunden.


An Bonn mag ich...
... die rheinische Herzlichkeit; am Rhein zu sitzen und dort mit Grillgut in der Hand den Sonnenuntergang zu beobachten; die Zeitgeschichte in jedem Schritt zu erleben; die perfekte Lage zwischen Köln, Eifel und dem Rheintal.


Ein guter (Arbeits-)Tag beginnt mit...
... einem Blick in eine Zeitung, einem guten Kaffee, einem Lächeln und am besten etwas Sonnenschein.


Erfolg bedeutet...
... mir das, wovon neben mir auch andere mittelbar etwas haben.


Mißerfolg bedeutet...
... zunächst mal einen Tiefschlag, den man aber um jeden Preis als Chance fürs Wiederaufstehen sehen sollte.

Am meisten bewundere ich...
... Personen, die in meinem Leben den Unterschied machen – und mir erlauben, das Gleiche für sie zu tun.


Mein Lieblingszitat...
... ist eine in gewissen Abständen wechselnde Textzeile aus einem Songtext der Dire Straits, die ich mir dann jeweils zu eigen mache.


Mein Lebensmotto...
... kommt entweder direkt aus den Simpsons oder aus der Sportwelt („Flach spielen, hoch gewinnen“). Beides nicht unmittelbar inspirierend, ich gebe es zu. Aber die Prise Humor darf einfach nicht zu kurz kommen.


Folgendes möchte ich den heutigen Studierenden der Uni Bonn gern mit auf den Weg geben:
Studium genießen, so gut es geht – Ziele stecken und sie auch erreichen – sich neben dem Studium nach Möglichkeit engagieren und weiterqualifizieren. Ein Auslandspraktikum, ein Sprachkurs, soziales und gesellschaftliches Engagement können den Millimeter Vorsprung bringen, der den Einstieg in ein gesichertes Arbeitsverhältnis bedeutet.


Für die Zukunft wünsche ich der Uni Bonn...
... den Mut zur Verschlankung der Strukturen ohne Aufgabe der Kernfähigkeiten und -kompetenzen; eine stärkere anwendungsorientierte Lehre und Forschung unter Nutzung der erheblichen Möglichkeiten am Standort (UN in Bonn, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik, Zeitgeschichte); das gleiche Engagement für die Studierenden vor dem Examen wie bereits nach dem Examen praktiziert.


Was ich sonst noch sagen möchte:
„Ich grüße alle, die mich kennen!“ (das wollte ich schon immer mal loswerden, sollte es mit der Filmpreis-gekrönten Schauspielkarriere nichts werden).





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